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Dienstag, 13. November 2007

Aufhellende Zahncremes greifen den Zahnschmelz an

Berlin (dpa/tmn) - Aufhellende Zahncremes sollten mit Vorsicht verwendet werden. «Weißmacher-Zahncremes haben eine höhere Abrasivität. Sie beinhalten mehr Schleifkörper als normale Zahnpasten», sagt Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK).


Bild: istockphoto.com

Berlin (dpa/tmn) - Aufhellende Zahncremes sollten mit Vorsicht verwendet werden. «Weißmacher-Zahncremes haben eine höhere Abrasivität. Sie beinhalten mehr Schleifkörper als normale Zahnpasten», sagt Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK).

Bei einer täglichen Anwendung bestehe daher die Gefahr, dass sich der Verbraucher den Zahnschmelz kaputt scheuert. Es habe sich zudem gezeigt, dass Verwender von aufhellender Zahncreme beim Putzen meist auch einen stärkeren Druck auf die Zähne ausüben, warnt Oesterreich. Vor allem die Kombination aus erhöhten Schleifkörpern und dem kräftigeren Putzen stelle damit eine Gefahr für den Zahnschmelz dar. Daher sollten Weißmacher-Zahncremes nicht öfter als einmal in der Woche verwendet werden.

Bei oberflächlichen Ablagerungen auf dem Zahnschmelz - beispielsweise durch Wein, Tee, Kaffee oder Zigaretten - zeigen die Weißmacher jedoch durchaus eine Wirkung. «Mit mehr Schleifkörpern in der Zahncreme werden oberflächliche Ablagerungen besser entfernt», erklärt der Experte. Ob eine Zahncreme viele oder wenige Schleifkörper enthält, verrät der sogenannte RDA-Wert, der bei manchen Zahncremes auf der Packung angegeben ist. Normale Zahncremes haben laut Oesterreich einen RDA-Wert von 50 bis 70. Liegt der Wert bei 100, sollten Verbraucher vorsichtig sein.


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